Sonntag, 28.01.1996

Vormittags half uns Sepp, das Kinderzimmer umzustellen. Wir ordneten das Kinderbett derart im Zimmer an, damit die Störstrahlen daran vorübergingen. Mit Großvater besprachen wir kurz unsere Absicht, das Haus umzubauen und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Großvater war sofort begeistert.

Am frühen Nachmittag fuhr Erika mit den Kindern zu Ingrid, die uns zum Mittagessen eingeladen hatte. Ich blieb aber zu Hause, da ich noch ein Bewerbungsschreiben zusammenstellen musste. Den Nachmittag verbrachte ich bei Sepp.

Um 18:00 Uhr machten wir uns auf den Weg ins AKH.

AKH:
Olivia hatte 22,7 kg Körpergewicht. Obwohl sie zu Hause vor der Abreise einen ganzen Teller Suppe gegessen hatte, bat sie mich, ihr ein Wurstbrot zuzubereiten, welches sie auch noch zur Hälfte aufaß.

Telefonat mit Dr. Hamer:
Ich teilte ihm Olivias relativ guten Gesundheitszustand mit. Er riet mir, sobald wie möglich Einsicht in die Krankengeschichte zu nehmen und besonderes Augenmerk zu richten auf: Kreatininwerte, Harnstoffwerte in der Zeit rund um die Operation, sowie den histologischen Befund und auf die Befunde rund um Olivias Einlieferung in das AKH. Seiner Meinung nach hatte Olivia bei der Einlieferung einen Atemstillstand. Ich solle Werte und Befunde einfach abschreiben. Weiters solle ich auf diverse Korrespondenz achten.
Er warnte mich, zu großen Optimismus aufkommen zu lassen, sollte aber gleichzeitig versuchen, genügend Optimismus Olivia und Erika gegenüber auszustrahlen.

Gott gebe mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann...



Montag, 29.01.1996:

AKH:
Während der Nacht war Olivia mehrfach munter und stöhnte laut, schlief aber immer wieder rasch ein. Gegen 7:00 Uhr morgens musste ich ihr den Topf ans Bett bringen, dann schliefen wir bis 8:15 Uhr, bis uns eine Schwester, welche das Frühstück brachte, weckte.

Etwas später wurde bei Olivia die übliche, morgendliche Blutprobe genommen. Da ihre Infusionen noch nicht zur Gänze leer waren, musste der Arzt ein zweites mal am Vormittag kommen und sie dann von der künstlichen Ernährung abhängen. Routinegemäß wurde ihre Körpertemperatur und Körpergewicht erfasst. Sie hatte 37,05° C und 22,9 kg.

Die Zeit bis zum Abhängen der Infusionen nützte Olivia zum Fernsehen. Ein Frühstück nahm sie morgens nie zu sich. Dies war auch durch die ununterbrochene künstliche Ernährung von ca. 2 Litern während der Nacht verständlich.
Meistens kam die Lehrerin zu uns ins Zimmer, um Olivia zum Unterricht abzuholen. Eine neue Regelung war getroffen worden. Ab nun ging der Schulunterricht bis 11:00 Uhr und anschließend bis 11:30 Uhr die Physiotherapie. Es hatte sich eingebürgert, dass wir mit Olivia um 11:30 Uhr das AKH verließen, um nach Hause zu fahren. Heute, als ich den Ausgangsschein holen wollte, eröffnete mir eine Ärztin, dass Olivias Leukozyten (weiße Blutkörperchen) einen kritischen Wert von 1000 erreicht hätten. Es sei somit unbedingt erforderlich, dass Olivia einen Mundschutz tragen müsste. Auch die roten Blutkörperchen seien auf ein gefährliches Maß gesunken, könnten aber durch ein spezielles Medikament wieder hochstimuliert werden. Dieses Medikament musste Olivia somit noch vor unserer Heimreise gespritzt werden. Abgesehen von der Unmöglichkeit, noch rechtzeitig unseren Zug nach Hause zu erwischen, war ich von den Eröffnungen der Ärztin betroffen. Seit Tagen war es Olivia dermaßen gut gegangen, dass wir große Zuversicht hatten. Jetzt wurde ich wieder auf den Boden der Realität zurückgestoßen.
Wir holten uns den Mundschutz und fuhren heim. Noch nie musste Olivia bisher Mundschutz tragen!

Der Mundschutz machte nun auf der Straße noch mehr Menschen auf Olivia aufmerksam als sonst. Sehr viele schienen sie zu erkennen.
Während der Heimreise erkannte ich dunkle Ringe um Olivias Augen. Diese verfluchte Chemo! Dieses Gift lässt einem keine Chance!

Zurück im AKH kam Herr Dr. Zevaluschi, um die künstliche Ernährung wieder an den ständigen Herzkatheder bei Olivia anzuschließen. Begleitet wurde er von einer Schwester. Üblich waren zwei große Flüssigkeitsbeutel, einer mit einer gelben, wässrigen Lösung, der andere mit einer weißen Fettlösung und eine große Spritze mit einer farblosen Flüssigkeit. Die Flüssigkeiten der Beutel wurden über jeweils eine volumetrische Infusionspumpe und die der Spritze über einen Perfusor Olivia zugeführt.
Alles war übliche Routinearbeit. Die Schwester hängte die Beutel an den zweimetrigen Ständer und spannte die weichen Kunstoffschläuche in die Pumpen ein. Die Spritze klemmt sie in den Perfusor und legte die drei Enden der Schläuche
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dem Arzt bereit, damit dieser sie an den Herzkatheder anschließen konnte. Dazu musste sich der Arzt feine Plastikhandschuhe anziehen, damit der Verteiler auch nach der Entfernung der Schutzumwicklung keimfrei blieb.
Ich lag neben Olivia auf ihrem Bett und beobachtete den Vorgang. Dabei fiel mir auf, dass in einem der Schläuche mehrere Luftblasen waren, und noch bevor ich den Arzt darauf aufmerksam machen konnte, verließ er nach Fertigstellung des Anschlusses das Zimmer, da er über sein Piepserl gerufen worden war. Ich machte die Schwester auf die Lufteinschlüsse aufmerksam. Sie erklärte, nochmals den Arzt zu rufen und stellte die Pumpen wieder ab.
Nach gut einer Stunde kam wieder eine Schwester vorbei, diesmal eine andere, welche anscheinend über den Sachverhalt informiert worden war. Sie teilte mir mit, dass in Bälde der Arzt kommen werde. Eine Ärztin kam und schloss den bewussten Schlauch wieder ab und ließ die Luft entweichen, dann steckte sie diesen wieder in den Verteiler. Auch sie hatte hierfür dünne Plastikhandschuhe angezogen. Die Schwester hatte bei diesem Vorgang die Aufgabe, den Verteiler von der Schutzhülle zu befreien, diesen dann in der Schutzumhüllung offen niederzulegen und nach getaner Arbeit des Arztes ihn wieder fest mit keimfreien Wickeln zu umbinden. Diesmal klappte aber auch die Arbeit der Krankenschwester nicht. Nachdem die Ärztin das Zimmer verlassen hatte, vergaß die Schwester, ihre Arbeit zu Ende zu führen und ging ebenfalls. Der Verteiler lag in seiner alten, nassen Umwicklung, ohne mit einem Klebeband umwickelt worden zu sein. Olivia blickte mich vorwurfsvoll an und sagte: „Schau Papa! Jetzt haben sie wieder vergessen, den Verteiler zu umwickeln. Einfach schlampig!“
Wir riefen nochmals die Schwester.



Dienstag, 30.01.1996:

Die Nacht verbrachte Olivia relativ gut. Nur selten hörte ich sie stöhnen.

Nachdem ich mein Frühstück zu mir genommen hatte, überlegte ich, auf dem Balkon eine Zigarette rauchend, dass, seitdem wir in dieses Zimmer übersiedelt waren, ich nicht mehr auf Prof. Dr. Urbanek getroffen war. Oder dachte ich diesen Gedanken, weil eine feinstoffliche Quelle ihn mir eingegeben hatte? Jedenfalls leitete die morgendliche Visite Prof. Dr. Urbanek. Kaum gedacht, hatte ich bereits das Vergnügen. „Ja, ja. Die Leukozyten sind gesunken. Aber wenn wir es bisher geschafft haben, werden wir es auch noch weiterhin schaffen.“, meinte er zu Olivia und mir.
„Ja, ja. So kann man sich ein naives Alibi verschaffen und weiter Giftdosen einem kindlichen Körper verabreichen“, dachte ich bei mir. Misstrauisch war der Blick des Arztes, misstrauisch war ich ihm und seiner Pseudotherapie gegenüber. Ich kündigte an, bei nächster Gelegenheit mit unserem Vertrauensarzt Dr. Leibold, Einblick in die Krankengeschichte nehmen zu wollen.

Olivia hatte 35,7°C Körpertemperatur und 23,3 kg Körpergewicht. Nach dem Abwiegen musste sie aber auf die kleine Seite71.

Ist es normal, dass ein Chemotherapiertes Kind über 4,5 Monate hinweg jede Nacht an künstliche Ernährung angehängt werden muss? Kann man von Heilung sprechen, wenn sie nach dem Raster eines internationalen Protokolls Giftspritzen erhält?
Sitzen wir hier nicht einem „internationalen“ Schwindel auf?

Vormittags kam Helga auf Besuch. Sie brachte verschiedene Süßigkeiten mit, welche Olivia aber alle links liegen ließ. Morgens brachte sie keinen Bissen runter. Wie sollte sie auch, wenn sie soeben eine 12-stündige künstliche Ernährung erhalten hatte?
Während Olivia unterrichtet wurde, ging ich mit Helga ins Cafe. Sie erklärte sich optimistisch, dass unser Fall schließlich doch noch einen gewaltigen Umdenkprozess in der Bevölkerung auslösen werde.

Nach Auskunft einer Ärztin sei die Leukozytenanzahl auf 1700 gestiegen.

Nach der Schule brachte Helga Olivia in die Physiotherapie. Dr. Seidl, anscheinend ein Spezialist in der menschlichen Motorik, beobachtete Olivias Fortschritte in ihrer Bewegungsmöglichkeit der Füße und Beine. Olivia musste auf einem flachen Kegel hin- und herwippen und gleichzeitig das Gleichgewicht halten, wurde aber durch die Physiotherapeutin gestützt. Doktor Seidl schien zufrieden zu sein.
Sie wurde gelobt, als hätte sie sich speziell für weitere Fortschritte in ihrer Motorik bemüht! Es erschien mir so pervers. Ein Gift zerstört Olivias Nerven und schränkt dadurch ihre Beweglichkeit ein. Setzte man das Gift aus, konnte sich Olivias Körper erholen. Hatte sie sich erholt, fuhr man mit der Giftverabreichung weiter fort.

In meiner Schulzeit hatte ich doch von ähnlichen Experimenten mit Patienten aus jüngster Vergangenheit gehört. In welcher Zeit war das noch? Ach, hätte ich doch im Geschichtsunterricht aufgepasst!

Wegen der ach so wichtigen Physiotherapie und wegen der ach so wichtigen Begutachtung mussten wir, ach, leider eine Stunde auf den nächsten Zug warten. Zwei Wochen ohne Chemo, in denen Olivia mit ihren Geschwistern im Garten hätte herumtoben können, hätte den beiden „Therapeuten“ die Berechtigung ihrer Arbeit genommen!

Zu Hause angekommen, aßen wir zu Mittag. Mittlerweile hatte auch Olivia Appetit bekommen und leerte ihren Suppenteller. Danach ging sie mit ihren Geschwistern spielen. Nina, die Tochter von Sepp und Maria, war auf Besuch. Alexander vertrieb sich die Zeit mit einem Spiel am Kinderlaptop, die Mädchen schminkten sich a la Cats. Erika litt an einer leichten Grippe und war ziemlich schlapp. Ich schrieb an meinem Tagebuch weiter. Morgen sollte ich es vereinbarungsgemäß an Geerd zum Verlegen schicken.

Telefonat mit Dr. Hamer:
Er erklärte mir, dass er nun bald seine Approbation zurückerhalten werde. Der Grund war simpel. In Deutschland besagt das Gesetz, dass ein Approbationsentzug maximal für 10 Jahre andauern darf, und diese 10 Jahre waren nun fast zur Gänze um.
Mittlerweile hatte er auch einige Akten über die deutsche Staatsanwaltschaft erhalten. Daraus wären recht interessante Schlussfolgerungen zu ziehen, meinte er. So sei z.B. daraus ersichtlich, dass bereits vor unserem Fall beschlossen worden war, bei einer positiven Überprüfung der Neuen Medizin das Ergebnis doch noch geheim zu halten, damit die Bevölkerung nicht verunsichert werde.
Gegen 18:00 Uhr brachte ich Olivia nach Winzendorf zum Zug. Veronika holte sie ab und fuhr mit ihr ins AKH. Ich fuhr weiter zu einem Treffen mit Ingrid und einer Freundin, welche vor ca. 6 Monaten mit ihrer Familie nach Peru ausgewandert war und nun mit ihren beiden Söhnen auf einen längeren Besuch wieder zurück bei ihren Eltern war.
Fernweh ergriff mich, als ich die schönen Landschaftsfotos durchschaute. Sehnsucht, diesem Horror in Österreich zu entfliehen, war kurz dominant, - aber nur kurz. Mein Platz war hier und im Jetzt, das war mir bewusst! Irgendwie werden wir alles durchstehen, so leicht wollte ich nicht aufgeben, konnte es auch durch die Umstände gar nicht.
Später ging ich mit Ingrid noch essen. Auf dem Weg ins Restaurant erhielt ich einen erschütternden Anruf. Herr Berger, den ich bei der Demonstration am Stefansplatz kennen lernte und vor zwei Wochen im AKH wieder traf, klagte mir sein Leid.
Er war „Hamer-Patient“. Als ich ihn das erste Mal traf, hatte er ein ausgeglichenes Leben geführt. Mittlerweile war ihm seine Lebensgefährtin abhanden gekommen, und sein Firmenkompagnon hatte ihn im Stich gelassen. Sein alter Konflikt war wieder ausgebrochen. Obendrein quälte er sich seit Monaten mit einer Verkühlung herum, welche er einfach nicht los bekam. Deshalb war er ins AKH gegangen, damit man ihn mit Antibiotika behandeln sollte. Sein Krebs war wieder aktiv geworden. Er ließ ein Schädel-CT erstellen, welches man ihm nicht zeitgerecht aushändigen wollte. Er hatte aus seiner Überzeugung über die Richtigkeit der Neuen Medizin im AKH keinen Hehl gemacht. Er wusste genau, warum sein Krebs wieder aktiv geworden war. Jetzt aber hatte man ihn in ein anderes Krankenhaus überstellt, in eine psychiatrische Abteilung. Ich war schockiert. So ging man mit Hamer-Patienten um! An seiner undeutlichen Aussprache erkannte ich, dass er bereits eine Veränderung durchgemacht haben musste. Vor 14 Tagen konnte er noch normal sprechen. Es war für mich schwer abschätzbar, was wirklich vor sich gegangen war. Ich versicherte ihm, mich jederzeit anrufen zu können.

In welchem System leben wir?

71 österreichisch für: aufs Klo gehen (Pipi)

Schreiben von Frau Connery:

Vor zwei Jahren ersuchte ich um ein CT des Kopfes (Dr. Hejda, Mödling), ohne Kontrastmittel, und es wurde mir - ohne Gegenfrage zu stellen - ein Termin vorgeschlagen. Ich hatte allerdings eine ärztliche Überweisung.

Dieses Mal spielte sich die Terminbestellung in etwa so ab:
Ich ersuche um einen Termin für ein CT des Kopfes.
„Ja, bitte sehr, um welche Beschwerden handelt es sich?“ „Schwindel, Übelkeit, Migräne; was kostet ein CT privat?“
„Warum wollen Sie es privat machen lassen, es zahlt ja die Krankenkasse?“
„Ich habe vor zwei Jahren eines erstellen lassen, und es war nichts zu sehen. Ich glaube, dass es mir die Kasse nicht noch einmal bewilligen wird.“
„Dann sollten Sie eine Magnetresonanz erstellen lassen, es wäre der Gehörnerv sichtbar, und hätte diese ...“ (Aufzählung von verschiedenen Vorteilen)
„Nein, ich möchte doch lieber beim CT bleiben - und zwar ohne Kontrastmittel bitte!“ „Aha, von daher weht der Wind, Sie glauben also nicht an die RICHTIGE Schulmedizin!?“ (Ihre Stimme klang erschreckend gehässig) „Wer ist Ihr Arzt?“

Es erfolgte anschließend eine Reservierung.
Für mich ist dieser Vorfall erschütternd. Denn es zeigt mir, dass der Fall OLIVIA seine Wirkung hinterlassen hat. Die Schulmedizin hat anscheinend reagiert. Vielleicht wurden alle Röntgenologen und besonders jene, die sich dadurch auffällig gemacht haben, dass sie vermehrt CT ohne ärztliche Verschreibung sowie ohne Kontrastmittel erstellen, mittels Rundschreiben unter Druck gesetzt. Unter Umständen wurden ihnen scharfe Damen als Rezeptionisten in die Ordination gesetzt ... als Kontrolle sozusagen.

Somit wird zweierlei erreicht: Zum ersten werden Hamer-Patienten von vornherein abgeschreckt und zum zweiten wird in Hinkunft dadurch erreicht, dass die für eine Diagnose nach der Neuen Medizin so wichtigen drei Ebenen (Psyche, Gehirn, Organ) unterbunden werden.
Somit wäre es für die Zukunft fast unmöglich gemacht oder zumindest sehr erschwert, nach Hamers Neuer Medizin exakt zu arbeiten.

Ich hatte jedenfalls kein gutes Gefühl mehr, diesen Termin einzuhalten. Mir ist die Technik in dieser Röhre zu wenig bekannt und so wollte ich mich nicht einem rein zufälligen längeren Braten meines Gehirns aussetzen. Außerdem widert es mich an, mich mit dieser scharfen Dame in eine Diskussion einzulassen, denn es ist eine ungeheure Frechheit, mir über das Telefon eine Wertung à la gehässige MEDIENKAMPAGNE abzugeben.

Soweit das Schreiben dieser Patientin. Soweit das Vorgehen der Schulmedizin. Bilden Sie sich selbst eine Meinung!

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Mittwoch, 31.01.1996:

Vormittags brachte ich mein Tagebuch (1. Teil) nach Burgau zum Versand. Gegen 14:00 Uhr kam Herr Dr. Martin Zimper, und wir arbeiteten am Drehbuch weiter.

Telefonat mit Sigrid:
Sie faxte mir eine Abschrift vom „orf“-Teletext.

„orf“- Teletext

Krankenhausmitarbeiter, die bei Chemotherapien mit krebshemmenden Präparaten umgehen, können dadurch ihr eigenes Krebsrisiko erhöhen.

In 102 Spitälern wurden in fast allen Fällen erhebliche Mängel beim Umgang mit Zytostatika festgestellt.

Diese Substanzen können das Zellwachstum bremsen und so dadurch Krebskranke retten. Bei Gesunden erhöhen sie aber das Krebsrisiko.

Im Körper mehrerer Pfleger wurden Rückstände von Zytostatika gefunden. Die Sicherheitsvorkehrungen sollen nun verbessert werden.

„Diese Substanzen können das Zellwachstum bremsen und so dadurch Krebskranke retten. Bei Gesunden erhöhen sie aber das Krebsrisiko.“ Für wie dumm werden wir verkauft? Krebskranke sollen gerettet werden, bei Gesunden erhöht sich aber das Krebsrisiko! Stammt diese Behauptung von Schizophrenen oder ist sie für Schizophrene bestimmt?

Erika erzählte mir anlässlich dieses Schreibens, dass sie von einer Pflegerin aufmerksam gemacht worden war, mit Olivias Ausscheidungen als Schwangere ja nicht in Berührung zu kommen, da sie sonst den Fötus durch Zytostatikarückstände gefährden würde!

Eine schwangere Mutter, die ihr „therapiertes“ Kind nicht mehr küssen darf, die Angst vor dem Kontakt mit ihrem eigenen Kind haben muss!