Donnerstag, 9.11.1995:

Morgens wollte Olivia kein Frühstück zu sich nehmen. Lediglich von einer Banane biss sie einmal ab. Früher als sonst gingen wir in die Schule. Zuvor hatte sie ein Arzt von der künstlichen Ernährung abgeschlossen. Nach der Schule holte sie die Physiotherapeutin ab, und wir gingen gemeinsam in den Turnsaal. Beim Bücken tat sich Olivia nach wie vor schwer. Auch musste sie immer noch die Kunststoffschienen tragen, um überhaupt gehen zu können.
„news“ formulierte das Erscheinungsbild von Olivia beim Gehen bildlich als „marionettenhaft“. Nach ein paar sanften Bewegungsübungen, wie Durchkrabbeln eines Stofftunnels oder Ringewerfen, schaffte Olivia sogar zwei Stockwerke die Treppen hochzusteigen. Aus reiner Langeweile beschloss sie nochmals die Schule aufzusuchen, in der die Pädagoginnen gerade ein Pausengespräch führten, für Olivia aber sofort für ein UNO-Spiel bereit waren. Im Allgemeinen war das Klima, abgesehen von den Ärzten, mit allem anderen Personal, wie Schwestern, Therapeuten usw. sehr gut, und die Umgangsformen waren höflich.

Gespräch mit Prof. Dr. Urbanek:
Er kam, um mir den aktuellen und schriftlichen Gesundheitsbericht über Olivia zu bringen. Dieser las sich, so wie jeder bisherige, durchaus positiv und mit kleinen Lügen gespickt.
Es entwickelte sich ein kürzeres Gespräch. Konkret wollte ich von ihm eine Erklärung darüber, wie er sich die Entlassung von Olivia vorstelle. Natürlich kam das psychiatrische Gutachten über meine Person zur Sprache. Professor Urbanek war der Ansicht, dass wir, er und ich, sich nach dem österreichischen Gesetz zu richten hätten, und wenn nun der Richter ein solches Gutachten verlange, müssten wir beide dies akzeptieren.
Als Beispiel brachte er einen Gefängniswärter, der einen Vielfachmörder in die Gesellschaft entlassen möchte. (Diese Assoziationen waren psychologisch gesehen interessant, Gruß von Sigmund Freud!)
Auch dieser Wärter würde ein psychiatrisches Gutachten benötigen. Er könne uns Olivia ohne dieses Gutachten nicht nach Hause mitgeben. Ich fände es absurd, mich darüber zu befragen, ob ich nochmals so entscheiden würde, wenn eindeutig Patienten nach der Neuen Medizin gesund geworden sind und außerdem in Spanien derzeit die Neue Medizin gerichtlich anerkannt sei, entgegnete ich. Dass es zur Zeit in Österreich nicht erlaubt sei, ändert an diesen Fakten nichts und dass wir uns dem Gesetz beugen, sei bekannt. Außerdem wäre ziemlich klar, was in einem Gutachten über mich, erstellt von einem schulmedizinischen Psychiater, stehen würde. Professor Dr. Urbanek wollte dies relativieren und entgegnete, dieser käme sicherlich zum selben Schluss wie er selbst (?). Wir müssten die eingeschlagenen Wege anscheinend weiter beschreiten, die Behörden müssten Olivia in ein Heim stecken und vielleicht sogar unsere beiden anderen Kinder ebenfalls, resümierte ich.

Meine Beurteilung:
Olivias Überlebenschance liegt bei 8%. Das Establishment möchte uns nun mit unserem Kind erpressen, um zu einem psychiatrischen Gutachten zu gelangen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Gutachten für uns positiv ausgehen könnte, ist gleich Null, denn dann würde es ja auch nicht verlangt werden, vor allem aber würde es uns dann auch nicht daran hindern, weiter gegen die etablierte Onkologie zu wettern.
Das Gutachten muss negativ ausgehen. Erstens, damit wir endlich für die Ärzte und Behörden keine Gefahr mehr darstellen und zweitens, dass in Zukunft jedem Elternteil, der nicht mit der empfohlenen Therapie einverstanden ist, der Psychiater als Druckmittel angedroht werden kann. Außerdem hätten wir dann nicht nur unser Sorgerecht für Olivia, sondern im Grunde stellvertretend auch das Sorgerecht für die Eltern anderer Kinder verloren. Es könnte dann öffentlich erklärt werden, dass die Causa Olivia eigentlich nur durch verrückte Eltern und einen verrückten Arzt zustande gekommen sei. Die Medien könnten uns dann den Todesstoß verpassen. Wir werden dieses Gutachten verweigern. Das Gericht muss dies als Aussageverweigerung werten und selbst zu einer Einschätzung gelangen. Ohne Gutachten müssen uns dann Olivia und vielleicht sogar auch die beiden anderen Kinder weggenommen werden. Dies müssen sie aber erst einmal vor der Bevölkerung rechtfertigen. Dass wir dann erst recht auf die Barrikaden steigen, muss ihnen bewusst sein. Oder es wird nur geblufft. Steigen wir auf die Forderung eines Gutachtens ein, dann haben sie uns, oder wir steigen nicht ein, dann lassen sie vielleicht alles fallen und die Geschichte geht weiter.

Telefonat mit Mag. Rebasso:
Er berichtete von einem heute geführten Telefonat mit Prof. Franz Blasius Pazl, dem Wr. Neustädter Psychiater. Dieser erklärte ihm, dass er für das geforderte Gutachten genügend Videomaterial über mich vorliegen habe, über Erika jedoch zu wenig und deshalb ein Gespräch mit Erika als notwendig erachte.
Mir wurde weich in den Knien. Jetzt, so glaubte ich, hatten sie mich. Herr Rebasso sah die Situation noch immer in einem harmlosen Licht. Seiner Meinung wollte der Richter Zak, der Staatsanwalt und auch Prof. Pazl lediglich eine Schiene legen, um das Strafverfahren gegen uns einzustellen.
Ich sprach mich vehement gegen eine Psychiatrisierung von Erika aus. Wenn sie mich nun schon durch diesen Untergriff ausschalten konnten, so soll zumindest Erika das Sorgerecht der Kinder nicht auf so einfachem Wege entzogen werden können.

Telefonat mit Dr. Hamer:
Als ich ihm von dieser gemeinen Vorgangsweise des Psychiaters berichtete, meinte er trocken, dass dies die Standesregeln nicht zulassen würden. Es könne niemand auf Grund von Videoaufnahmen psychiatrisiert werden. Er schlug vor, Prof. Pazl als befangen zu erklären und ihn wegen Erpressung anzuzeigen. Dr. Hamer selbst war mehr als zwei Jahre in einer psychiatrischen Station tätig und daher wisse genau, was erlaubt und was illegal sei. Außerdem würden, wenn es so einfach wäre, gegen ihn dann bereits jede Menge psychiatrischer Gutachten erstellt worden sein.

Telefonat mit Mag. Rebasso:
Auf diesen Hinweis aufmerksam gemacht, bemerkte er, dass ja kein allumfassendes persönliches Gutachten erstellt werden solle, sondern lediglich ob „wir das Unrecht unseres Tuns erkennen konnten oder nicht und somit als Überzeugungstäter eingestuft werden konnten“.

Unser Ziel muss es sein, dieses Gutachten als nicht notwendig erklären zu können. Immerhin übergab ich dem Richter in unserem ersten Treffen dieses Schreiben vom Gesundheitsministerium, aus dem hervorgeht, dass sämtliche Zytostatika im Verdacht stehen krebserregend zu sein. Es liege doch auf der Hand, dass Eltern ihr krebskrankes Kind nicht mit krebserregenden Mitteln behandeln lassen wollen.

Telefonat mit Dr. Hamer:
Ob wir ein Unrecht begangen haben, kann erst geklärt werden, wenn die Neue Medizin überprüft wurde.
Wenn man bisher noch normal war, so besteht langsam die Gefahr, wirklich verrückt zu werden. Oder wie sehen Sie das?

Gespräch mit meiner Mutter:
Es bereitete mir wirklich große Schwierigkeit, mit ihr sprechen zu können. Zu groß und anscheinend unüberwindlich waren die gegenseitigen Vorwürfe. Ihrer Meinung nach hätte ich mich völlig geändert und sei nicht wiederzuerkennen. Wieder musste ich ihr den Vorwurf machen, ohne von der Medizin Ahnung zu haben und ohne dass ich ihr jemals einen Anlass gab, an mir zweifeln zu müssen, mich als ihren Sohn im Stich gelassen zu haben, und dass sie sich in mein Familienleben eingemischt hatte, ohne dass ich sie darum bat.
Sie litt unter dieser familiären Belastung sehr, mir aber war es nicht möglich, ihr dabei zu helfen.



Freitag, 10.11.1995:

Den ganzen Tag über tippte ich mein Tagebuch ab. Erika war bei Olivia im AKH. Sie erzählte, dass Olivia und sie für eine Dreiviertelstunde im Garten waren, sogar ohne Aufsicht einer Schwester. Olivia konnte das Gewicht von gestern halten und soweit ging es ihr auch recht gut.

Die Post brachte eine Gerichtsklage der Rechtsanwaltskanzlei Wegrostek. Trotz Vereinbarung zwischen Herrn Rebasso und Herrn Miklautz, diese Angelegenheit mit einer sofortigen Einzahlung des vereinbarten Betrages zu erledigen, wurde von der Rechtsanwaltskanzlei Wegrostek die Klage bei Gericht eingereicht. Herr Rebasso, den ich sofort verständigte, meinte, ich brauche mir keine Sorgen zu machen, da es sich lediglich um einen Irrtum handeln könne. Für die Kanzlei Wegrostek spräche dies allerdings nicht.

Zu dieser Zeit befand ich mich in einem Gemütszustand, in dem mir diese Angelegenheit auch wirklich egal war.

Telefonat mit Dr. Hamer:
Eine Abstimmung der medizinischen Fakultät Tübingen vom 7.11.95 hatte den Beschluss ergeben, dass die Neue Medizin nicht verifiziert werde.
Seiner Ansicht nach herrschen nun klare Fronten. Tübingen hätte die volle Verantwortung zu tragen. Zu Schaden kämen die Patienten. Die Tübinger Taktik sei sicherlich, ein weiteres Jahr ohne Sachverhaltsklärung zu gewinnen. In einem Schreiben lud Dr. Hamer Herrn Dekan Becker von Tübingen trotzdem ein, bei der am 6. und 7.12.95 stattfindenden Verifizierung der Neuen Medizin unter der Leitung des Herrn Prof. Stammer dabei zu sein, zuvor jedoch zu bestätigen, dass er, bei erfolgreicher Verifizierung, diese auch unterschreibe.
Dr. Hamer beabsichtigte, mit seinem Rechtsanwalt nun eine neue Strategie zu entwerfen, welche er mir vorerst am Telefon nicht nennen konnte.

Erikas Tagebuchnotizen:
Olivia bekam wieder Appetit, und es ging ihr auch allgemein besser.

Bezirkshauptmannschaft:
Sie teilte meinem Rechtsanwalt mit, dass

der Strafantrag nicht zurückgezogen wird
Ich Olivia animiert hätte, einen meiner Live-Auftritte im Fernsehen zu verfolgen, bei dem ich gesagt habe, dass „das Kind kaum durchkommen wird“
Olivias Krankengeschichte mir aus „vorstellbaren“ Gründen nicht ausgefolgt werde.

Obwohl uns die BH ein vielversprechendes Fax nach Spanien gesandt hatte, wird nun der Strafantrag nicht zurückgezogen! Herr Hofrat Marady wollte uns weiter „dunsten“ lassen.
Olivia hatte ich niemals meine Auftritte im Fernsehen vorangekündigt. Vielmehr trug sich der Grund dieser Bemerkung folgendermaßen zu: Als diese Sendung ausgestrahlt wurde, befanden sich in Olivias Krankenzimmer zufällig außer ihr und Erika auch eine Ärztin und eine Krankenschwester. Dies war immer dann der Fall, wenn Olivia an oder von den Infusionen an- oder abgeschlossen wurde. Olivia musste daher im Bett liegen und zwangsläufig ihre Ablenkung im Fernseher suchen. So trug es sich auch in diesem Falle zu: Olivia drehte den Fernseher auf, und als sie mich sah, machte sie Erika darauf aufmerksam, dass ich gerade im Fernsehen zu sehen sei. Erika veranlasste Olivia aber sofort weiterzuschalten, da sie wusste, welche Statements ich von mir geben würde und diese nicht für die Ohren Olivias bestimmt sein würden. Natürlich wurde dieser Vorfall vom AKH entsprechend ausgeschlachtet.
Interessant sind aber auch die „vorstellbaren“ Gründe, derentwegen uns eine Einsicht in die Krankengeschichte verweigert wurden. Gemeint war natürlich Dr. Hamer. Damit wurde unterbunden, ihm neue „Munition“ zu liefern.

Medien

kleine zeitung - BEHANDLUNG 'PLANGEMÄSS'

Samstag, 11.11.1995:

Gespräch mit Dr. Leibold:
Um 9:00 Uhr holte ich ihn vom Bahnhof Wr. Neustadt ab und gemeinsam fuhren wir in meinem Wagen nach Wien zu Olivia.
Meine bevorstehende Psychiatrisierung betreffend hatte er den Vorschlag, ihn selbst als sachverständigen Zeugen laden zu lassen, um den gerichtlich beeideten Gutachter zu umgehen.
Dr. Leibold war sichtlich über Olivias Gesundheitszustand erfreut. Dies wäre nun die Gelegenheit, Olivia nach Hause zu bekommen. Da Prof. Dr. Urbanek nicht anwesend war, wollte Dr. Leibold ihn schriftlich von seinem Besuch bei Olivia und seinen weiteren Vorschlägen unterrichten.
Besorgt war er über unsere Zukunft und empfahl mir, wieder einen Job anzunehmen. Dies aber mehr aus Gründen der persönlichen Ablenkung von den sonst allzu sehr erdrückend erscheinenden Sorgen. Dass dies von den Behörden gewünscht werde, wäre natürlich ein weiterer Aspekt, der auch nicht außer Acht gelassen werden sollte. Gegen Mittag brachte ich ihn zum Südbahnhof. Ich war wirklich froh und stolz, einen so erfahrenen Verfechter einer alternativen medizinischen Richtung zu kennen und ihn als Freund bezeichnen zu dürfen.

Ein Bekannter machte mich auf folgenden Sachverhalt aufmerksam:
Über Prof. Urbanek stehe Prof. Gadner, der auch die zytostatische Behandlung von Olivia leiten müsse. Dies war mir entfallen, ich erinnerte mich aber, dass in der Tullner Zeit dies mehrmals erwähnt wurde. Der ehemalige Gesundheitsstadtrat und Freimaurer Prof. Stacher hätte Gadner nach Gründung des St. Anna-Kinderspitals in die derzeitige Position berufen.

Olivia durfte mit uns sogar das erste Mal in das nahegelegene Cafe hinuntergehen. Hanni und ihre Kinder begleiteten uns. Als ich mit Olivia an der Hand aus dem Krankenhaus schritt, empfand ich ein Gefühl, als wäre dieser ganze Horror gar nicht geschehen, und wir wären eine ganz normale Familie.
Ein wenig später traf Hannis Ehemann ein. Ein sympathischer Kerl, der so wie ich aus dem beruflichen Bereich der Softwareerstellung kommt.
Im Gespräch zeigte sich mir, dass es sehr wohl notwendig sei, dieses Tagebuch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dass es mir wohl weitere Schwierigkeiten der verschiedensten Art einbringen könnte, werde ich in Kauf nehmen.
Hannis Kinder sind sehr liebenswert und um das Wohlergehen von Olivia reizend bemüht.

Erikas Tagebuchnotizen:
Olivia fing wieder an zu essen.



Sonntag, 12.11.1995:

Am frühen Nachmittag waren wir auf der Hohen Wand, damit sich die Kinder ein wenig im Schnee austoben konnten. Gegen 16:00 Uhr fuhr ich mit dem Zug nach Wien.

Gegen 22:00 Uhr stattete uns noch Prof. Dr. Waldhauser einen Besuch ab. Ich war so verblüfft, dass ich ihm sogar freundlich die Hand gab. Er war aber ebenfalls recht freundlich, so dass auch ein kleines, belangloses Gespräch möglich war. Er konnte sich aber nicht verkneifen zu bemerken, dass ich noch immer „kämpfen“ würde.

Erikas Tagebuchnotizen:
Olivia ging es nun deutlich besser, auch stellte sich wieder Appetit ein.



Montag, 13.11.1995:

Olivia hatte die Nacht gut und fest durchgeschlafen. Zum Frühstück verzehrte sie eine ganze Banane, brauchte jedoch eine ganze Stunde dazu. In die Schule kamen wir erst recht spät, so dass die Physiotherapie auf den Nachmittag verlegt werden musste. Zum Mittagessen gab es eine Frittatensuppe und wahrscheinlich war es mein übertriebener Eifer, sie zum Essen anzuhalten, dass sie dieses sogleich wieder erbrach. Sie weinte, und ich machte mir Vorwürfe!
Wie sollte sie auch Appetit haben. Diese ständigen Infusionen und Medikamente ließen ihn gar nicht aufkommen! Zu allem Überfluss stand noch eine volle Woche Chemo bevor. Wie sollte das weitergehen? Olivias Gewicht betrug heute 20,3 kg. Ein ganzes Kilogramm weniger als gestern und vorgestern. Wahrscheinlich fürchtete ich mich vor der Magensonde mehr als sie selbst, zumindest zur Zeit.

Hanni erzählte von einem gestrigen Treffen. Frau Dr. Rostovsky möchte eine Organisation sämtlicher Naturheiler ins Leben rufen, um den medialen „Hexenverbrennungen“ eine entsprechende Kraft entgegensetzen zu können. Viele Ärzte wären nicht mit der Vorgehensweise uns gegenüber einverstanden. Unsere Familie hätte einen wichtigen Beitrag geleistet, Missstände in der Medizin aufzuzeigen.

Telefonat mit Zeitschrift „wiener“:
Eine Umfrage soll ergeben, was dem Österreicher heilig ist. Dazu wurde ich befragt.
Meine Antwort:
Das Leben, die Gesundheit und die Familie ist mir persönlich das allerheiligste. Es darf keine Macht auf Erden geben, die Kinder gegen den Willen der Eltern mit einer medizinisch umstrittenen Therapie zwangsbehandelt.

Gespräch mit Herrn Ehgartner „ganze woche“:
Wir trafen einander im Cafe. Wenn dieses Interview eins zu eins wiedergegeben werden sollte, müsste ich mir ein gepanzertes Auto zulegen. Ich nahm absolut kein Blatt vor den Mund und erzählte ihm vom Buch „Die Geheimgesellschaften im 20. Jahrhundert“ und Verschiedenes mehr.

Erikas Tagebuchnotizen:
Olivia ging es ganz gut.
Nach den beiden Chemospritzen wurde sie sehr müde und schlief bald ein.



Dienstag, 14.11.1995:

Gegen 8:00 Uhr wurden wir geweckt. Während der vergangenen Nacht wurden die Infusionsspritzen laufend ergänzt. Das Piepsen des Perfusors weckte mich unzählige Male. Olivia schien dadurch nicht gestört worden zu sein. Mehrere Nächte hatte sie bereits ohne Erbrechen durchschlafen können. Es schien, als wäre primär die Magensonde bzw. die über diese zugeführte Intensivernährung für ihre Übelkeit verantwortlich gewesen.
Ein Frühstück hatten wir heute nicht erhalten. Ich vermute aus Versehen, es war mir aber zu dumm, diesem nachzulaufen. Olivia hatte am Morgen sowieso keinen Appetit, und ich hatte vor, während Olivia in der Schule war, mich ins Cafe zu begeben.
Olivia brachte ich dann mit dem vollen Infusionsständer in das Klassenzimmer. Nachdem ich aus dem Cafe zurückkam, war die Visite mit Prof. Urbanek auf dem Gang und Olivia saß, in einem Buch lesend, allein im Zimmer. Sie erklärte, auf die Visite zu warten.
Die Visite betrat unser Zimmer und Prof. Urbanek sowie Frau Dr. Slavc sprachen lieb auf Olivia ein. Auf die Frage wie es mit ihrem Bauch stünde, meinte sie, besser, obwohl sie zuvor, gleich nach dem Wachwerden, über Bauchschmerzen klagte. Was sollte ich einwenden? Die Ursache dieser Schmerzen konnten die Ärzte ja bisher nicht finden.
Meine vordringlichste Sorge galt der drohenden Magensonde. Professor Dr. Urbanek beschwichtigte aber, dass diese vorerst nicht geplant sei. Man solle Olivia aber auch nicht zu sehr zum Essen zwingen.
Erwähnen wollte ich noch die kommende Chemopause nach dieser Woche. Dass die Leukozyten einen Tiefstand erreichen könnten, schloss Prof. Urbanek nicht aus. Auch könnten die Schleimhäute Olivia wieder Probleme bereiten.
Prof. Urbanek hatte meiner Meinung nach hellgraue Ringe unter den Augen, als stünde er seit längerem unter Belastung. Vielleicht aber täuschte ich mich auch.
Zu mir gewandt meint er weiters, dass er wieder unter massivem Druck der ausländischen Presse stünde und nun, aus Rücksicht auf Olivia, beabsichtige, dieser mitzuteilen, dass das AKH sowie wir Eltern Zurückhaltung üben wollten.
Mir wurde sofort klar, dass er uns bevormunden wollte und versuchte ausweichend auf die gegenseitige Übereinstimmung hinzuweisen, keine Reporter zu Olivia vorzulassen. Er stieg nicht darauf ein und konkretisierte nochmals seine Absicht, auch für uns Eltern sprechen zu wollen. Den Kopf schüttelnd, betonte ich, dass wir nach wie vor gegen die Chemo eingestellt sind und unsere Meinung auch kundtun werden. Sofort wandte sich Prof. Urbanek von mir ab, Olivia zu und fragte sie, ob sie auch schon brav mit der Flöte geübt habe, da sie zu Weihnachten ein kleines Stück vorspielen sollte.
Es war klar, dass wir mit dem Nachhausegehen von Olivia erpresst wurden.

Erika und Elisabeth waren gegen 10:00 Uhr gekommen.

Telefonat mit Mag. Rebasso:
Bezüglich der Zahlungsklage von Wegrostek bräuchte ich mir keine Sorgen zu machen. Er hätte bereits gegen die Klage Einspruch erhoben und meinte, dass aufgrund dieses Fehlers die Kanzlei Wegrostek nun an uns Kostenersatz leisten müsste.
Betreffend den Psychiater:
Er müsse erst mit Prof. Pazl telefonieren. Den Vorschlag von Dr. Leibold, ihn selbst als sachverständigen Zeugen zu laden, hielt er für nicht durchführbar, da dies nur in einem Zivilverfahren möglich wäre. Hier handle es sich jedoch um ein Strafverfahren. Betreffend Pressevorgehen:
Um Dr. Leibold nicht entgegenzuarbeiten, sollten wir uns am kommenden Wochenende nochmals besprechen.
Betreffend „swiss-news“:
Diese solle einen Vertrag aufsetzen, den er dann ansehen werde. Damit könnten wir Zeit und Geld sparen.

Telefonat mit Herrn Bohusch, „zib1“:
Terminvereinbarung 16.11., 10:00 Uhr. Im Krankenzimmer sollte ich mit meiner Kamera Aufnahmen von Olivia machen. Hierfür erhalte ich eine Hi8-Kasette von ihm. Im Klassenzimmer wird ein Kameramann drehen. Natürlich musste sich Herr Bohusch selbst um die Dreherlaubnis im AKH kümmern. Diese verlangte ich in schriftlicher Form.

Natürlich, wenn sich der „orf“ selbst um Filmerlaubnis bemühte, wurde seitens des AKH nichts in den Weg gelegt. Sämtliche Verbote von Reporterbesuchen wurden annulliert, bzw. wurde darüber nicht mehr gesprochen, als hätte es diese niemals gegeben!

Elisabeth wollte nicht ohne Olivia in den Kindergarten. Alle bisherigen Versuche scheiterten kläglich.
Für heute 17:00 Uhr war ein Laternenfest der Kindergartenkinder vorgesehen, und da auch die kleine Nina D. dabei war, versuchten wir erneut, Elisabeth durch dieses Ereignis auf den Kindergarten aufmerksam zu machen. Leider kamen wir zu diesem Fest ein wenig zu spät, und Elisabeth erhielt keine Laterne, trotzdem gingen wir mit diesem Kinderzug mit in die Kirche. Vermutlich verspürte Elisabeth wiederum keinen Anreiz.

Um 19:00 Uhr war eine außerordentliche Pfarrgemeinderatssitzung in Maiersdorf vorgesehen. Zum Thema stand die Diskussion über den umstrittenen, derzeitigen Pfarrer von Maiersdorf. Anwesend waren auch der zuständige Vikar, der Bürgermeister, sowie nicht eingeladene, aber engagierte Dorfbewohner. Die Diskussion verlief hitzig, denn im Laufe der Zeit haben unzählige unschöne Vorfälle die Wut der Bevölkerung über diesen Pfarrer gesteigert. Der Pfarrer selbst machte bei dieser Diskussion keine gute Figur, im Gegenteil, er zeigte viel von seinem anscheinend wahren Wesen. Er wurde der blanken Lüge bezichtigt, um einen relativ harmlosen Vorwurf zu nennen. Selten noch hatte ich den Volkszorn so hautnah miterlebt.
Nach dieser emotionalen Debatte, ging die Diskussion im nahen Cafe weiter. Allgemein war das Gefühl eines Triumphes über diesen Geistlichen spürbar.

Erikas Tagebuchnotizen:
Während der Nacht erbrach sie wieder. Der Appetit ging wieder zurück.



Mittwoch, 15.11.1995:

Am Morgen war ich noch vom Vortag benommen und wollte einfach nicht aufstehen. Es hatten mich bereits mehrmals Anrufe am Anrufbeantworter geweckt. Sie blieben mir aber völlig egal. Erst gegen 10:00 Uhr quälte ich mich hoch.
Das Allernotwendigste für mich war ein Kaffee zum Frühstück, sonst lief ich nicht an. Nach der zweiten Tasse konnte ich wieder klar denken.
In diese Unzahl von Faxen musste dringend Ordnung gebracht werden. Gott sei Dank, hatte ich bereits rechtzeitig an ein Archivierungssystem gedacht und eingerichtet. Die Vielzahl von verschiedenen Schreiben hätte sonst im Chaos enden müssen.
Dann widmete ich mich wieder dem Tagebuch. Irgendwie lähmte mich diese Arbeit. Oft ging das Schreiben flüssig von der Hand und dann wieder glotzte ich auf eine Zeile und wusste nicht weiter oder korrigierte zehnmal ein Wort oder eine Wortstellung.

Das Mittagessen hatte ich wie gewöhnlich ausgelassen. So spät aufzustehen und dann gleich eine Riesenmahlzeit zu mir nehmen zu müssen, war mir ein Gräuel. Etwas später kamen die beiden Kinder zu mir und beklagten sich, dass ihnen sooo fad wäre. Mit einem Besuch bei der Familie K. wollten sie dem abhelfen. Es war eigentlich ein wundervoller Tag, bemerkte ich, als ich sie zu Helga K. brachte und freute mich, als alle Kinder beschlossen, im Garten spielen zu wollen. Helga hackte gerade Holz.
Abends las ich im Buch „Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert, Teil 2“ weiter. Mir wurde völlig klar, warum unsere Geschichte in dieser Form verlief und wie sie enden muss. Plötzlich ergab alles einen Sinn. Mir wurde schlecht!

- Das vertrauliche Schreiben des steirischen Ärztekammerpräsidenten Dr. Routil an den Landeshauptmann von Steiermark, Herrn Dr. Krainer, in dem Herr Routil meint, dass eine Überprüfung der Neuen Medizin nicht vertretbar sei.
- Ein (für die Zeit seines Ministeramts ehemaliger) Besitzer einer Pharmafirma in der Regierung als Präsident der österreichischen Kinderkrebshilfe.
- Das Totschweigen der skandalösen Missstände in öffentlichen Wiener Spitälern, die Dipl. Ing. Fröhlich aufgedeckt hatte. Keine Ärztekammer, kein Politiker und kein Gericht ließ hier die Verantwortlichen verfolgen.
-  Keine Statistik untersucht nichtschulmedizinische Erfolge. Keine Studie besagt, was mit Krebspatienten passiert, wenn diese von ihr nicht therapiert werden. Kein Onkologe, keine Studie beschäftigt sich mit Spontanheilungen und versucht deren Ursache festzustellen. Spontanheilungen können logischerweise nur nach der Natur mit ihren Gesetzen erfolgen.
- Das internationale Chemoprotokoll, welches halbjährlich angepasst wird. Dieses Protokoll geht nicht auf das Individuum ein. Welche Krankheit wird noch international gleich zu therapieren versucht? Aids!
- Die ewige Hinhaltung von Dr. Hamer in Tübingen. Erst Anfang dieses Monats wurde darüber abgestimmt, die Neue Medizin doch nicht zu überprüfen. Es wurden lediglich seine Schriften von Schulmedizinern begutachtet, ohne diese anhand eines einzigen Patienten zu verifizieren!
- Die Verleumdungen des Dr. Hamer als Scharlatan, wogegen in Spanien seine Erfolge vom Gericht anerkannt wurden! Durch Polemisieren der Medien (dies wird auch von ihnen zugegeben) wurde in der Bevölkerung der Weg für den folgenden Punkt geebnet:
- Es wird nicht anerkannt, dass hier ein Medizinerstreit vorliegt. Dadurch hätte die Neue Medizin sofort den gleichen Status wie die Schulmedizin und jeder Patient (auch Eltern für ihr Kind) dürfte zwischen beiden wählen.
- Mordanschläge gegen Dr. Hamer.
- Anonyme Drohungen gegen Hamer-Patienten.
- Die Unterdrückung der Erfahrungen von Frau Dr. Marcovich im Umgang mit Frühgeborenen
- Die Ziele der Freimaurer-Sekte.

Wenn man jetzt eins und eins zusammenzählt, wird einem speiübel. Worin mag ein Ausweg aus diesem Dilemma liegen? Egal wie er aussehen mag, beginnen muss er in einem selbst!
Nur dadurch, dass man sich selbst ändert, kann man seine Umwelt verändern!

Erikas Tagebuchnotizen:
Während der Nacht musste Olivia wiederholt erbrechen, auch waren ihre Bauchschmerzen wieder da. Ihr Appetit wurde von Tag zu Tag geringer.

AKH:

Gesundheitsbericht über das Kind Olivia:

Die Behandlung des unter einem Wilmstumor (Nephroblastom) erkrankten Mädchens verläuft nach wie vor planmäßig. Olivia hat in diesen Tagen die vorgesehene Intensivierung der medikamentösen (zytostatischen) Therapie vor sich. Ihre Appetitlosigkeit macht eine unterstützende Ernährung mit Hilfe der Infusion erforderlich. Olivia muss keine Diät halten, sie kann eine Wunschkost bestellen.
Der Schulbesuch findet regelmäßig statt. Olivia geht auch gern zur Physiotherapie. Die Eltern wechseln sich in der Mitbetreuung des Kindes in der Klinik ab.

Univ. Prof. Dr. R. Urbanek

„Olivia muss keine Diät halten, sie kann eine Wunschkost bestellen.“ Sollten Sie, verehrter Leser, es bisher noch nicht gewusst haben, so möchte ich Sie hiermit nochmals darauf aufmerksam machen, dass die Chemotherapierte Olivia mit ihrer „Appetitlosigkeit“, mit ihrem ständigen Erbrechen und mit ihren zerstörten Schleimhäuten essen durfte, was sie wollte, - wenn sie es könnte.



Donnerstag, 16.11.1995:

Für 10:00 Uhr waren die angekündigten Aufnahmen des „orf“ im AKH geplant. Als ich mit Elisabeth auf der Station ankam, trafen wir Verena und ihre Mutter. Ich dachte bei mir, dass dieser Umstand sofort entsprechend verkauft werden würde. Allgemein wird ja vom AKH verlautbart, Olivia hätte eine Freundin, mit der sie immer gemeinsam spiele. Verschwiegen wurde allerdings bisher, dass Verena nur einmal im Monat für drei Tage erschien, die Chemotherapie erhielt und dann wieder entlassen wurde. Verena wurde ambulant behandelt und ging sonst auch normal zur Schule. Vor vier Tagen war sie angekommen. Als ich mit Erika sprach, erwähnte sie, dass Verena extra für die Aufnahmen geholt wurde. Eigentlich war sie gestern entlassen worden. Momentan überraschte mich wirklich nichts mehr, ging aber doch zu Verenas Mutter, um in Erfahrung zu bringen, ob sie von alledem auch wusste. Verenas Mutter erzählte, sie sei gestern Abend vom AKH angerufen und gebeten worden, doch mit Verena heute zu erscheinen, da der „orf“ einen Beitrag über die Klinik bringen wolle. Selbstverständlich willigte sie ein, musste aber allerdings heute schnell noch Verena in der Schule entschuldigen. Nach ihren Vorstellungen, ging es darum, Kinder der Station beim Spielen und Lachen zu zeigen. Sie war erstaunt, als ich ihr den Grund ihrer Bestellung nannte. Und genauso kam es auch.

Verena wurde im Klassenzimmer neben Olivia gesetzt und gefilmt. Anschließend filmte ich die Kinder in Olivias Krankenzimmer und gab dann auch noch ein Interview. Auch Urbanek gab eines.

Vor den Filmaufnahmen kam es im Vorraum zu einer intensiven Diskussion zwischen Prof. Urbanek und mir im Beisein von Herrn Bohusch. Ich erzählte unumwunden, dass er ja die kleine Verena hierher beordert hatte. Er wich immer wieder aus und formulierte, wenn ein Kind zum Zahnarzt müsse, so sollte man es ebenfalls ablenken. Professor Dr. Urbanek hatte wirklich immer die allerbesten Vergleiche. Olivia, so meinte er, könnte vor Aufregung nach der kleinen Verena verlangen. Absoluter Schwachsinn.
Der Arzt erwähnte noch, wir werden ständig über die Therapieschritte informiert, was ich ebenfalls dementierte und den Arzt Zefaluschi zitierte, der erklärte, nicht die Eltern von der Therapie überzeugen zu müssen.
Ich zitterte am ganzen Körper, formulierte aber halbwegs ruhig meine Überlegungen: Wenn man einerseits die schulmedizinische Krebstherapie mit 92% Mortalität und andererseits Dr. Hamers Neue Medizin mit 95% Erfolg betrachtet und abwägt und in der Folge das vertrauliche Schreiben von Routil an Krainer liest, worin eine Überprüfung der Neuen Medizin nicht vertreten werden könne, so wird man förmlich dazu gezwungen, eins und eins zusammenzuzählen.

Es wird klar, dass hier Mächte Interesse haben, alles zu belassen wie es bisher war.
In Deutschland sterben 200.000 Krebspatienten jährlich, in Österreich 20.000. Krebs galt bisher als fast 100% tödliche Krankheit und niemand wundert es, wenn ein Krebspatient stirbt.

Betrachten wir einmal die gesellschaftliche Position der Ärzte. Man sagt, es sind die Götter in Weiß. Tatsache ist, dass sich kein Richter gegen die Entscheidung eines Arztes oder gegen ein ärztliches Gutachten stellen kann. Wie sollte er dies auch begründen? Der Richter hat sich danach zu richten und sein Urteil entsprechend zu fällen. In früheren Kulturen erfüllte der Hohepriester die jetzige Funktion des Geistlichen und die des Arztes.
Heute ist diese Rolle aufgeteilt. Der Geistliche sorgt für das seelische Wohl, der Arzt für das körperliche Wohl des Menschen. Miteinander beherrschen sie den Menschen. In den wenigsten bekanntgewordenen Medizin-Skandalen wurden Ärzte verurteilt.
Dies ist in der Kirche nicht viel anders. Glauben sie wirklich, dass sich in diesen Berufssparten ausnahmslos Heilige befinden? Es ist doch wohl eher so, dass sie es verstehen, sich zu schützen. Es scheint, als gelten für sie nicht die gleichen Gesetze wie für die Normalsterblichen.
In Ethikkommissionen sitzen: Ärzte, Geistliche und Juristen, aber keine Patientenvertretung! Stimmt es nicht bedenklich, dass alle, außer den Patienten selbst, bestimmen dürfen, welche Therapie vertretbar ist. Hatten wir nicht bereits einmal in der Geschichte eine solche Medizin?

Im Falle von Olivia hörte man sehr oft, was ethisch vertretbar sei und was nicht. Über die Patientin Olivia bzw. über uns Eltern, als Vormund von Olivia, wurde hinweggesehen. Man nahm uns kurzerhand das Sorgerecht.
Ist eine Chemotherapie mit 92% Mortalität und dem langen Leidensweg des Patienten wirklich menschlich vertretbar? Dass sie ethisch vertretbar ist, wissen wir, denn wir kennen die Personen die dies bestimmen.

Erikas Tagebuchnotizen:
Olivia hatte starke Bauchschmerzen, ihr Appetit war praktisch nicht vorhanden. Den ganzen Tag über nahm sie 1/2 Tasse Tee und ein Stück Mandarine zu sich.

Schreiben von Dr. Leibold an das AKH:
Abgesehen von dem ärztlichen Resümee des Schreibens, teilte Herr Dr. Leibold Herrn Prof. Urbanek auf meine Bitte hin mit, wenn die Chemotherapie verkürzt werden sollte, wäre ich bereit, von meinen Aktivitäten mit den Medien Abstand zu nehmen. Aber auch seiner ärztlichen Meinung nach sollte über das Ausmaß der Chemotherapie nachgedacht werden.



Freitag, 17.11.1995:

Arbeitsamt:
Wegen Terminversäumnis (30.10.95) musste ich mich neu anmelden. Wahrheitsgemäß gestand ich, diesen Termin schlicht und einfach vergessen zu haben. Dass wir uns derzeit in einer psychisch sehr belastenden Situation befänden, zählte für die Sachbearbeiterin nicht. Für diesen versäumten Zeitraum erhielt ich kein Geld. Wichtiger war für mich allerdings nur die Fortsetzung der Krankenversicherung. Diesen Schutz hatte man aber noch 3 Wochen im nachhinein, so dass ich mich wegen dieser paar tausend Schilling vor dieser arroganten Beamtin nicht degradieren und um Nachsicht betteln wollte.
Sie teilte mir sogleich zwei Vorstellungsgespräche bei Firmen in Wien zu. Eine davon war als Arbeitsvorbereitung, die andere als Konstrukteur und Softwareprogrammierer ausgeschrieben. Die erstere wäre mir ein Gräuel, die zweite Stelle würde ich unter normalen Voraussetzungen versuchen. Nur wie sollte ich jetzt einen Job annehmen? Erika müsste dann ständig im AKH bleiben und was passiert mit unseren anderen beiden Kindern? Macht sich diesbezüglich irgendjemand Kopfzerbrechen?

Zu Hause schreibe ich am Tagebuch weiter. Irgendwie geht es mir so zäh von der Hand. Ich sollte eigentlich Tag und Nacht daran arbeiten. Wer weiß, wie viel Zeit mir noch dazu verbleibt!

Telefonat mit Dr. Martin Zimper:
Zum x-ten Mal versuchte er mich zu erreichen. Ich hob ab, um endlich klare Fronten zu schaffen. Ich erklärte ihm, dass unser derzeitiger Rücktritt kein Misstrauensantrag gegen ihn persönlich sei. Ich hatte von dritter Seite gehört, dass er selbst ein sehr umgänglicher Mensch sei, und auch ich persönlich habe den Eindruck, dass er lautere Absichten habe. Verwerflich sei allerdings die Presseaussendung der „ARENA-Film GesmbH“.
Hier sei genau das passiert, wovor wir am meisten Angst gehabt hatten. Diese herabsetzende Formulierung in dieser Werbeaussendung sei für uns ein klarer Vertragsbruch, und deshalb beauftragten wir unseren Rechtsanwalt, ein Schreiben aufzusetzen, in dem erklärt wird, dass wir somit zurücktreten, aber noch die Möglichkeit einer Neuverhandlung offen lassen. Mit eventuellen Neuverhandlungen möchten wir solche Untergriffe, wie sie hier geschehen waren, vermeiden.
Für Dr. Martin Zimper war diese Presseaussendung kein Vertragsbruch, und er berief sich auf den bestehenden Vertrag und beabsichtigte am kommenden Montag mit den Interviews anzufangen. Sollten wir nicht einwilligen, würde dies vor Gericht enden.
Davon war ich nicht sonderlich beeindruckt und erklärte, meine Standpunkte dargelegt zu haben. Weiters vermutete ich, dass ein Prozess mit der Familie Pilhar nicht gerade eine positive Werbung für den Film darstellen werde. Hierbei gab mir Dr. Martin Zimper recht und meinte, dies auch vermeiden zu wollen. Er bat um ein persönliches Gespräch.
Es dauerte nicht lange, so erhielt ich von Herrn Malmedie, „ARENAFilm GesmbH“, ein Fax, in dem er feststellt, glücklich zu sein, dass in Form eines Gespräches zwischen Dr. Martin Zimper und mir alle Verstimmungen weitgehend ausgeräumt wurden und sich darauf freue, zu Beginn nächster Woche mit den Filmvorbereitungen beginnen zu können.

Ich sagte zu mir selbst: „Liebe Familie Pilhar! Sollte es Ihrer sehr geschätzten Aufmerksamkeit entgangen sein, so möchten wir Sie darauf hinweisen, dass sie schon seit geraumer Zeit von so ziemlich allen vergewaltigt werden.“

„krone“ kündigt ihren Sammelbandordner mit Olivia auf dem Einband an. Schönen Gruß an alle „kronen“-Zeitung-Leser, hierin werden sie die Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit finden. Es wird zwar die „kronen“-Zeitungs-Wahrheit sein, aber Sie sind selbst schuld, wenn Sie diese mit Ihrem Geld auch noch finanzieren.

Telefonat mit Herrn Mag. Rebasso:
Für kommenden Donnerstag hatte er sich einen Termin mit dem Staatsanwalt vereinbart, möchte dort allerdings alleine erscheinen, um die rechtlichen Dinge besprechen zu können. Außerdem wird am Beginn der Woche wahrscheinlich eine Vorladung vom Richter Zak eintrudeln. Die Vorladung wird ziemlich sicher Erika und mich betreffen, Erika sollte aber entschuldigt werden. Vermutlich wird er uns zu einem Termin beim Psychiater überreden wollen, dies war aber nicht sicher.
Wegen des Filmes werden wir am kommenden Sonntag, 9:00 Uhr, nochmals ein Brainstorming halten, und dann wird er das Ergebnis an den Rechtsanwalt des Herrn Dr. Martin Zimper weiterfaxen.
Herrn Hofrat Marady sollten wir über die Entstehungsgeschichte des Filmvertrages in Kenntnis setzen und erklären, warum wir nun zurücktreten möchten. Rechtsanwaltskanzlei Wegrostek könnte ich vergessen. Die waren wirklich zu ungeschickt, die voreilig abgeschickte Klage noch rechtzeitig zurückzuziehen.

Hannes, Erikas Cousin, brachte Erika nach Maiersdorf. Meine Schwester Michaela blieb über Nacht bei Olivia.
Am späten Nachmittag war ich bei Frau Connery. Sie wollte unbedingt mit mir sprechen, da sie sich um uns und um die ganze Angelegenheit der Neuen Medizin große Sorgen machte. Als Freundin versuchte sie mir zu raten.
In letzter Zeit häuften sich die Ratschläge von Freunden, die meinten, ich solle klein beigeben und mich fügen. Aber worin sollte ich mich fügen? Haben wir uns nicht bereits fügen müssen? Bevor ich aber sage, dass die Chemo doch vielleicht etwas Positives bewirkt haben könnte (das sie aber nicht imstande ist), beiße ich mir die Zunge ab. Denn, was hat sie bei Olivia bewirkt? Sie hat den natürlichen Heilungsprozess der Leber zunichte gemacht. Dass sie den „riesigen Wilmstumor“ von 6 Litern auf weniger als 1 /10 Volumen verkleinert, die dadurch entstandenen Metastasen wieder zum Verschwinden gebracht hätte, ist ein „Onkologen- Märchen“! Die Überlegung, mit brutalen Giftdosen einen heilungsbedürftigen Patienten zusätzlich zu belasten, ist bereits im Ansatz falsch.
Es wäre Verrat an uns selbst, an Olivia, an allen, die auf die Neue Medizin hoffen und an allen, die an der Chemo verstarben oder durch sie noch immer leiden. Dann hätten wir gleich, von Anfang an „Ja!“ zur Chemo sagen können. Mir ist bewusst, dass man das von uns auch jetzt noch am liebsten hören würde, denn sollte Olivia diese Therapie nicht überleben, stehen die Schulmediziner in einem bösen Licht. Nur glaube ich kaum, dass wir selbst durch ein jetziges „Ja!“ zur Chemo irgendetwas gewinnen würden. Nein, die Fronten sind klar und die Angelegenheit muss ausgetragen werden. Mit allen Konsequenzen.

Besuch mit Erika bei Familie D.:
Wir versuchten die Ereignisse rund um Spanien zu rekonstruieren. Bei mehreren Bieren wurde es wieder einmal sehr spät.

Erikas Tagebuchnotizen:
Starke Bauchschmerzen und kein Appetit. Ihre Nahrungsaufnahme war: 1/2 Tee, ein kleiner Apfel. Helmuts Schwester Michaela blieb für kommende Nacht bei Olivia.



Samstag, 18.11.1995:

Wir schliefen lange. Elisabeth stürmte schreiend, wegen Alexander erzürnt, in unser Schlafzimmer. Vor Schreck setzte das Herz bei mir aus, und ich schimpfte Elisabeth entsprechend scharf aus.

AKH:
Gegen 15:00 Uhr fuhr ich mit dem Zug zu Olivia. Silvia, Christoph und meine Mutter waren auf Besuch. Von meinen mitgebrachten heißen Maronis wollte Olivia keine, auch hatte sie den ganzen Tag über sehr wenig gegessen. Sie lag in ihrer typischen angewinkelten Stellung im Bett. Ihre Beine zog sie meist bis zum Bauch an.
Es konnten noch so viele Besucher im Zimmer sein, Olivia sah fern. Mir sind diese Kindersendungen ein Gräuel. Hier wird oft ein Brutal oder Horrorkrimi zeichnerisch verpackt und den Kindern serviert. Auch die Krimiserie „Kommissar Rex“ sollte man sich einmal mit den Augen von Kindern näher betrachten. Die Spielzeugindustrie hatte nachgezogen und kleine Plüsch-„Rexe“ auf den Spielzeugmarkt gebracht. Dieser Hund ist wirklich den Allerkleinsten ein Begriff. Welche Botschaft hat aber nun diese Serie für unsere Kleinen? Es ist einfach widerlich, wenn man merkt, wie manipulativ bereits in die Psyche unserer Kinder eingegriffen wird.
Die einzige Lösung hierfür ist es, den Fernseher im hohen Bogen rauszuschmeißen. Sie werden sehen, welche Fähigkeiten Ihr Kind plötzlich entwickeln kann, sich die Zeit anderweitig zu vertreiben, bzw. besser formuliert, wie Ihr Kind dann sinnvoll diese Zeit nützen wird.
Bis um 22:00 Uhr wollte Olivia sich eine idiotische deutsche Show anschauen, bis sie endlich bereit war, das Licht abdrehen zu lassen. Im Laufe der Nacht musste sie sich dreimal übergeben. In Krämpfen spie sie gelbes Zeug und Schleim hervor.
Es ist ein Jammer und eine Tragik, sein Kind so derart sinnlos leiden zu sehen. Die Schwestern an der Station waren fast ausnahmslos lieb um sie bemüht und zeigten auch viel Geduld. Olivia hatte in die Hose gemacht und klagte mir ihr kleines Malheur. Es war bereit 1:00 Uhr und so rief ich die Schwester, die dies im Handumdrehen und in völliger Ruhe bereinigte.
Die Nacht war schrecklich. Olivia stöhnte immerzu im Schlaf.

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Sonntag, 19.11.1995:

Gegen 6:30 Uhr kam Veronika und weckte mich. Was würden wir ohne sie in unserer schrecklichen Situation machen? Sie ist absolut zuverlässig, und ich bin ihr von Herzen dankbar. Schnell packte ich zusammen und fuhr nach Wr. Neustadt. Die verbleibende halbe Stunde nützte ich für ein Frühstück im Bahnhofsrestaurant. Gegen 8:30 Uhr kam Erika, und wir fuhren nach Steinbrunn.

Treffen mit Mag. Rebasso:
Unsere Hauptsorge galt der möglichen Psychiatrisierung. Erika und ich beschlossen, im Falle einer Zwangsvorführung jede Aussage zu verweigern.

Gegen 11:30 Uhr musste Erika aufbrechen. Sie wollte unbedingt mit den Kindern in eine „Cats“-Vorführung nach Wien fahren. Es wurde von der Schule aus organisiert, und der Bus fuhr von Maiersdorf gegen 13:00 Uhr ab.

Ich fuhr ins AKH. Bei Olivia war ein gewisser Herr Heiden zu Besuch. Ein sehr netter Mensch, der uns sehr bewunderte und voll auf unserer Seite stand. Während unserer Flucht in Deutschland hatte ich bereits einmal über das Telefon das Vergnügen, seine Bekanntschaft zu machen. Damals wollte er uns konkrete Hilfe anbieten. Auch jetzt bot er wieder finanzielle Hilfe, welche ich jedoch dankend ablehnte, da es einstweilen nicht nötig war, sie anzunehmen. Es war aber sehr beruhigend zu wissen, auf tatkräftige Menschen in der Not zählen zu können. Er war praktizierender Evangelist.

Olivia:
Sie hatte sehr wenig gegessen, fühlte sich sonst aber recht wohl und war gut gelaunt.

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Montag, 20.11.1995:

Kurz vor Mitternacht weckten starke Bauchschmerzen Olivia. Sie wand sich und jammerte schlimm, bis sie sich endlich durch Erbrechen von dem Schmerz und der Übelkeit erlösen konnte.
Nur wer solch sinnlose Qualen seines Kindes selbst miterlebt hat, kann unsere Ohnmacht ermessen!
Den Rest der Nacht konnte sie durchschlafen. Am Morgen, gegen 7:30 Uhr, platzten Putzfrauen ins Zimmer, rissen die Vorhänge auf und verließen wieder laut diskutierend das Zimmer.
Durch den Lärm aufgeschreckt, drehte sich Olivia auf die Seite, schlief aber wieder ein. Ich war wach, denn durch den Schrecken schlug mein Herz schneller. Das war wirklich eine Unverschämtheit und bei nächster Gelegenheit nahm ich mir diese Bettenfrau vor. Diese behauptete allen Ernstes, Olivia wäre bereits wach gewesen, und deshalb hätte sie sich erlaubt, ins Zimmer zu kommen. Sie war wirklich eine falsche Schlange und tat sofort beleidigt. Auch ihrer Kollegin erklärte ich, dass man auf andere, rücksichtsvollere Art und Weise das Zimmer eines schlafenden Kindes betreten könne.
Später erklärte mir Erika, dass diese Bettenfrau eigentlich die einzige unfreundliche Person im Pflegepersonal der Station sei. Wir vermuteten, dass sie wohl alleinstehend sein musste.
Gegen 9:00 Uhr wandte ich den Fernsehtrick an, dem kein Kind, vor allem aber derzeit nicht Olivia widerstehen konnte. Schließlich bekam ich Olivia wach. Nach weiteren 15 Minuten war sie bereits in der Schule. Ihr Lieblingsgegenstand war Basteln. Nach der Schule stand die Physiotherapie im Turnsaal am Plan. Bei verschiedenen Übungen war Olivias schwache körperliche Verfassung stark erkennbar. Ohne Beinschienen und ohne zusätzlichen Halt war sie nicht imstande zu gehen. Ihr Vorderfuß hing um 30 Grad nach vorne herunter, so dass sie immer mit den Zehenspitzen zuerst auftrat. Der seitliche Halt war überhaupt nicht gegeben. Diese Lähmungserscheinung machten sich aber auch an den Händen bemerkbar. Abgesehen von ihrer Kraftlosigkeit in den Fingern hielt sie diese eigenartig nach oben gebogen. Der eingeschlossene Winkel zwischen Handrücken und dem ersten Fingerglied war kleiner als 180 Grad. Gegenstände ergriff sie durch diese vergiftungsbedingte Behinderung oft automatisch mit beiden Händen. Gymnastikübungen hielt sie oft nur wenige Minuten durch und verlangte dann nach einer Pause.

Das Frühstück sowie das Mittagessen ließ sie vollständig aus. Erst als Erika am Nachmittag eine selbstgemachte Lasagne mitbrachte, aß sie mehrere Bissen.

Erika hatte heute die vom Anwalt angekündigte Vorladung vom Gericht für den 23.11.95 erhalten. Meine hatte der Postbote wieder mitnehmen müssen. Die Vorladung betraf Fragen über unseren Verbleib im Zeitraum 5.7. bis 13.7.95, über das onkologische Gutachten und, jetzt kommt der Hammer, Psychiater Franz-Blasius Pazl sollte ebenfalls anwesend sein!

Da wir den Einladungen der verschiedenen Psychiater nicht Folge leisteten, versuchten man es eben über eine gerichtliche Vorladung. Würden wir diese verweigern, käme es wirklich zu einer Zwangsvorführung. Das System schlug schärfer zurück.

Wie schon des Öfteren angedeutet, las ich während des Verlaufes unserer Geschichte immer wieder Bücher, welche mir „zufällig“ in die Hände fielen. „Zufällig“ deshalb in Anführungszeichen, weil ich seit längerem, vor allem aber seit dem Buch „Die Prophezeiungen von Celestine“ von James Redfield, nicht mehr so Recht an Zufälle glauben konnte. Nun möchte ich einen kleinen Auszug aus dem Buch „Geheimgesellschaften 2“ von Jan van Helsing wiedergeben.
Auf die Frage: „Was geschieht normalerweise mit Autoren, die die Machenschaften der Illuminati aufdecken?“, zitiert Jan van Helsing einen Arthur Trebisch in „Der Telegraf“, Wien, Nov. 1920:

§1
Nichts wäre verfehlter und schädlicher für das Heil unseres Volkes, als mit der Vernichtung eines Gegners zu warten, bis er bei unseren Feinden anerkannt und berühmt geworden ist, so dass sie auf seine Worte hören und ihm folgen, wenn er zu ihnen spricht. So müssen wir denn über die heranwachsende Jugend unserer Feinde scharf Wache halten, und wenn wir einen Keim des Aufruhrs und des Widerstandes gegen unsere Macht erblicken, so muss er vernichtet werden, bevor er unserem Volke gefährlich werden könnte.

§2
Da wir aber die Presse beherrschen und Macht haben über den Erfolg, so ist es die wichtigste Aufgabe, dass gefährliche Leute nicht zu den Stellen Zugang finden, von denen sie in lauten Worten und gedruckten Buchstaben aus sprechen könnten, um Einfluss auf unsere Feinde zu gewinnen. So muss denn völliges Schweigen und Achtsamkeit herrschen, wenn sich ein Gefährlicher in der Mitte unserer Feinde erhebt. Die meisten werden schon in frühester Jugend durch die Erfolglosigkeit ihrer ersten Schritte von weiterem Bestreben abgehalten und müssen, um ihr tägliches Brot zu gewinnen, sich einem Berufe zuwenden, der sie von gefährlichen Gedanken und Taten gegen das auserwählte Volk ablenkt.

§3
Wenn aber doch einer bei schädlichem Tun verharrt, trotz Schweigen und mangelnder Beachtung, so ist die Zeit gekommen, schärfer auf ihn einzuwirken, seine Pläne zu vereiteln und sein gefährliches Werk zu verhindern. Dann wollen wir ihm in unseren Kreisen Arbeit bieten und reichen Lohn, wenn er nur von seinem falschen Bemühen ablässt und sich für unsere Sache ablenken lässt. Und wenn er lange einsam war und hat leiden und hungern müssen, so wird das plötzliche Gold und die schönen Worte, die wir ihm geben, von seinen falschen Gedanken ablenken und hinlenken auf unsere Pfade. Und wenn er plötzlich Erfolg und Reichtum und Glanz und Ehre sehen wird, wird er seine Feindschaft vergessen und auf unserer Weide weiden lernen, die wir für alle bereithalten, die unsere Wege gehen und sich der Herrschaft des auserwählten Volkes fügen.

§4
Wenn aber auch das nichts nützt und einer weiter in starrer Auflehnung wider unser Gebot beharrt, dann wollen wir durch unsere Leute dafür sorgen, dass über ihn alles Böse geredet werden soll, und die, für die er kämpfen will und sich wider uns aufopfern, sich in Gehässigkeit und Verachtung von ihm abwenden. Dann wird er einsam werden und die Fruchtlosigkeit seines Tuns sehen und am unmöglichen Kampf gegen unser Volk verzweifeln und zugrunde gehen.
[...]

§6
Wenn er aber unser Tun durchschauen und unsere Schlingen vermeiden sollte und sein widerspenstiger Geist in unseren Feinden Anhang und Glauben finden sollte, dann muss er aus dem Leben verschwinden, auf dass unser Ziel nicht gefährdet werden sollte. Der Tod aber ist das unvermeidliche Ziel aller Menschen. Daher ist es besser, dieses Ende für diejenigen zu beschleunigen, die unserer Sache schaden, als zu warten, bis es auch uns, die Schöpfer des Werkes, trifft.
In den Freimaurerlogen vollziehen wir die Strafen in einer Weise, dass niemand außer den Glaubensbrüdern den geringsten Verdacht schöpfen kann, nicht einmal die Todesopfer selber: sie alle sterben, wenn es nötig ist, scheinbar eines natürlichen Todes. Da das den Glaubensbrüdern bekannt ist, wagen sie es nicht, irgendwelchen Einspruch zu erheben. Mit solchen unerbittlichen Strafen haben wir innerhalb der Logen jeden Widerspruch gegen unsere Anordnung im Keime erstickt. Während wir den Nichtjuden den Freisinn predigen, halten wir gleichzeitig unser Volk und unsere Vertrauensmänner in strengstem Gehorsam.

§7
Da wir aber heute in unsicheren Zeiten leben und überall das Land durch Mord und Totschlag, durch Plünderung und Raub unsicher gemacht wird, so wird es unseren Brüdern leicht fallen, den gefährlichsten Feind durch zufälligen Überfall aus dem Weg zu räumen. Denn haben wir in unseren Diensten nicht ein Heer von Gedungenen aus dem Volke unserer Feinde, die bereit sind zu tun, was immer wir wollen, für gutes Geld und gewahrtes Geheimnis? Und wenn wir den Feind beseitigen wollen, so lassen wir Gerüchte verbreiten, da, wohin sein Weg führt und wo er seinen Wohnsitz hat, Unsicherheit und Gefahr herrscht, und die Bedrohung des Lebens ein alltägliches Ereignis ist. Und wenn wir ihn vernichten wollen, so lassen wir die Tat durch Raub und Plünderung am Orte, wo er wohnt, vorbereiten oder lassen die Gerüchte von Gefahr und Überfall in seinem Bereiche ausstreuen. Und wenn der Tag gekommen sein wird, an dem er verschwinden soll, werden die Leute trefflich zusammenarbeiten, die wir bezahlen und wenn er getötet werden wird, werden sie ihm das Geld nehmen und die Leiche ausplündern und nie soll der Täter gefunden werden, und es soll alle Welt glauben, dass er ein Opfer von Raub und Totschlag geworden ist, wie das Volk sie um die geforderte Zeit gewohnt sein wird. Und nie sollen die Feinde erfahren, dass er durch den Willen unserer Brüder entschwunden ist, auf dass der Name unseres Gottes nicht entheiligt werde.

§8
Damit aber der Name unseres Gottes nicht entheiligt wird, haben die Weisesten unseres Volkes seit Jahrhunderten Fürsorge getroffen. Namentlich unsere russischen Brüder haben Mittel gefunden und die Wissenschaft erforscht, unsere Feinde zu vernichten, ohne dass sie es merkten. Haben sie nicht ein Gas gefunden, das den Feind sofort tötet, und ein zweites Gas gefunden, das dem ersten nachgeschickt wird, sich mit ihm vereinigt und also alle Spuren vernichtet? Und kennen wir nicht die Eigenschaften der drahtlosen Ströme, die die Geisteskraft des Gefährlichen vernichten und die Denkkraft des Gehirns zerstört? Und haben unsere Ärzte nicht die Wirkung unsichtbarer Gifte mit dem Mikroskop erforscht und wissen das Gift in die Wäsche des Feindes einzuschmuggeln, das ihm zu Gehirne steigt und seine Stirn vereitert, um seinen Geist zu zerstören? Und können wir nicht selber durch das Amt der Forschung die Untersuchung der Leiche des Feindes übernehmen, damit niemand die Ursache des Todes erfahre? Und haben wir nicht gelernt, ihm durch die Magd, die ihn bedient, nahezukommen, durch den Nachbar an seiner Mauer und den Gast in seinem Haus? Und sind wir nicht allgegenwärtig und allmächtig, miteinander in geheimen Einverständnissen aller Unsrigen bis zur Vernichtung des Feindes zusammenzuarbeiten? Und wenn wir kommen mit freundlichem Wort und harmloser Rede, ist es je noch den Völkern der Erde gelungen, unsere Pläne zu durchschauen und unsere Entschlüsse zu durchkreuzen?

§9
Wenn aber einer immer noch allen Fallen des geheimen Todes und aller List unserer Brüder entgehen sollte, und sollte er wissen und unsere Pläne verstehen um das Werk der Vernichtung zu durchkreuzen, sollt ihr nicht verzagen und in Angst vor dem hellen Blicke des einen Gefährlichen erzittern. Denn wenn er es wagt, zu den Ahnungslosen im Lande von unserem geheimen Tun und der drohenden Vernichtung zu sprechen, ist es nicht unsere alte Kunst, alle Menschen mit denen er spricht zu bewachen und seine Pläne vorauszuahnen, wenn er unseren Netzen entronnen ist? Und noch bevor er zu unseren Feinden spricht, werden wir selber durch unsere Leute mit denen sprechen, die ihm vertraut sind und werden vor der Verstörtheit seines Geistes warnen und der traurigen Verwirrung seiner Sinne. Und wenn er kommen wird, um sein Leid zu erzählen und die überstandene Gefahr zu schildern, werden ihm die Gewarnten mit Lächeln und misstrauischer Überlegenheit zuhören und werden überzeugt sein, dass sein Geist verwirrt ist und zerstört seine Seele. Und wir werden miteinander Schritt für Schritt arbeiten, bis sich hinter ihm die Pforten des Irrenhauses schließen werden, und wenn er wieder herauskommen wird, und versucht weiter zu wirken, um vor unserer Macht zu warnen, werden wir ihm den Glauben der Seinen genommen haben und er wird geächtet sein und verfemt und nutzlos wird das Wort sein, das er spricht und der Gedanke, den er druckt.

§10
Wenn aber alles nichts nützt und der Feind sich wider den Willen unseres Gottes all diesen Gefahren entringt, dann verzagt noch immer nicht, ihr Kinder Israels, wenn einer machtlos ist und die anderen sind überall um seinen bösen Anschlag zu vernichten und zu verhindern, dass die Goyim das Joch abschütteln, das ihnen auferlegt war von unserem Gotte. Haben wir nicht alle Mittel in der Hand, den Schritt des Feindes zu belauern und den Atem seines Mundes wirkungslos zu machen? Und wenn die Seinen an ihn zu glauben beginnen und ihm nahen wollen, werden wir dieses Nahen zu verhindern wissen und zerschneiden die Fäden, die sich vom gefährlichen Feinde aus in die Welt knüpfen könnten. Und die Briefe, die ihm geschrieben werden, sollen geprüft und von unseren Leuten gelesen werden und dass ihm nur falsche Freundschaft und heimtückische Verbindung zustieße; dahinter verborgen stehen die Kinder des auserwählten Volkes. Und wenn er den Draht verwenden will, der das Wort hinaus in die Welt trägt, so werden wir sein Wort belauschen und seine Pläne hören, und wenn die Feinde zu ihm sprechen wollen, werden wir die Wirkung vereiteln oder verhindern, da wir den Feind umzingelt halten, dass kein Hauch seiner Seele in die Welt dringen kann, den wir nicht belauschen. Und er wird sich wehren wollen und wird glauben zu wirken und sein Tun wird wie das Laufen des Tieres hinter den Gitterstäben des Käfigs sein.

§11
Und wenn trotz allem der Glaube bei den wenigen Klugen an den gefährlichen Feind wächst, dann werden wir doch zu verhindern wissen, dass seine Macht vordringt und sein Gedanke auf die große Masse der Feinde einwirkt. Und wenn sein Name guten Klang gewinnt, so werden wir einen von unseren Leuten ausschicken und ihm seinen Namen geben und der soll entlarvt werden als Feind unserer Feinde, als Verräter und Betrüger und wenn der verhasste Name genannt werden wird, so werden wir dem Volke sagen, dass er der Verräter ist und das Volk wird unserem Worte glauben und sein Wort wird ins Leere verhallen und sein Gedanke wird verflucht sein durch die Allmacht unseres Gottes. Und wir werden seinen Lebenswandel verdächtigen und nehmen den Kot von der Straße und beschmutzen sein Gewand und die Menschen werden den Kot auf seinem Mantel sehen und den Schmutz auf seinem Kleide und werden sich von ihm wenden und nicht sein Antlitz schauen und nicht auf seine Stimme hören. Und er wird verzweifeln und am Volke irre werden, das ihm schändlich scheinen wird und undankbar, und er wird von seinem Werke in Verbitterung und Verzweiflung ablassen und Israel wird über ihn hohnlachen und die Macht unseres Gottes über ihn triumphieren.

§12
Aber es war prophezeit, dass in unserem Volke immer wieder Menschen entstehen werden, die nicht unseres Blutes sein und nicht mit unserem Geiste denken werden. Und sie werden dem Siege unseres Volkes vor allen anderen gefährlich sein, denn sie werden die Schliche unseres Volkes verstehen und unsere Netze vermeiden und allen Gefahren entrinnen. Aber fürchtet euch nicht, ihr Brüder, vor diesen Verfluchten, denn wenn sie heute kommen, ist es schon zu spät und zu sehr ist die Macht über die ganze Erde bereits in unsere Hände gegeben, denn wo unsere Feinde beisammensitzen und wider uns beraten, wo wäre nicht mitten unter ihnen einer von unseren Leuten oder aber einer von ihnen, der unser geworden ist, durch den Glanz unseres Goldes und den Reiz unserer Frauen und Überredungskunst unserer Leute. Und wenn der Abtrünnige zu unseren Feinden wird sprechen wollen, so werden unsere Abgesandte in ihren Reihen wider ihn das Wort der Entrüstung erheben und sie werden Liebe und Vertrauen finden, wenn sie diesen als geheimen Feind ihres Volkes abweisen. Und wo er mit Liebe und Aufopferung kommen wird, und wird retten wollen die Feinde vor der Macht unseres Volkes, da werden sie ihn von sich stoßen und seinem Worte misstrauen und sein Tun wird nutzlos werden und wirkungslos abprallen von dem Misstrauen und Unglauben, die die Abgesandten unseres Volkes in den Reihen unserer Feinde zu schaffen wissen.
Und so wird es unsere Kunst sein und unsere größte Aufgabe, zu verhindern, dass von vielen das Wort der Erkenntnis und Aufklärung über unsere geheimsten Ziele gehört werde. Denn wenn viele die Stimme der Wahrhaftigkeit wider unsere Macht hören werden, dann würde all unsere Abwehr zunichte und die Gefahr wäre nahe, dass alle Völker das Joch unseres Volkes abschütteln würden. Darum haltet Wache, ihr Brüder, und wirket allgegenwärtig, betöret die Feinde, verwirrt ihren Sinn, verschließt ihr Ohr und machet blind ihr Auge, dass niemals komme der Tag, da das Weltreich Zions zusammenbreche, das wir aufgetürmt haben zu Höhe und Vollendung und das zu spätem Sieg sichtbar ragen soll und endlicher Rache über den geknechteten Völkern der ganzen Erde.

So weit ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Illuminati und Freimaurer und nachfolgend eine kleine Erklärung meiner Sichtweise:

Vor gut 15 Jahren begann ich intuitiv zu verstehen, dass hinter der Oberfläche unserer Gesellschaft viel Verborgenes vorhanden war. Ich erkannte, dass der Fernseher, im Sinne von George Orwells Roman „1984“, ein sehr wichtiges Werkzeug gewisser Kreise darstellte. Man brauchte nur das, im Roman erklärte allsehende Auge in der Wirkung invers darzustellen, aus dem beobachtenden Auge das vorzeigende Bild sich vorzustellen, um erkennen zu können, dass diese schriftstellerisch prophezeite Gesellschaftsform tatsächlich Realität ist.

Tatsächlich ist die Waffe Fernseher effektiver als eine ständige Überwachung. Überwachen ist passiv, man sieht was der andere tut. Zeigen ist aktiv, man führt vor, was der andere tun soll.

Ich begann sehr vieles zu hinterfragen. Was wäre, wenn z.B. die Weltnachrichten bewusste Falschdarstellungen beinhalten, wenn Unterhaltungsserien gezielte Botschaften an das Unterbewusste der zu Unterhaltenden richten, wenn in Kindersendungen versteckt Gewalt und falsche Weltanschauungen verpackt waren, wenn bestimmte Themen einfach überhaupt nicht veröffentlicht werden?
Umfragen ergaben damals, dass 98% aller Haushalte in Österreich mindestens einen Fernseher besitzen.
Ich erkannte, wie weit wir Menschen durch Medien fernsteuerbar waren. Als Alexander schließlich mit zwei Jahren gebannt vor dem Fernseher stand, warfen wir diesen kurzerhand raus. Unsere Kinder entwickelten eine große Begeisterung für Bücher, Malen und Basteln, und wir Eltern gewannen für unser Familienleben neue Zeit. Bücherlesen war schon immer eines meiner Laster. Für ganze Tage konnte ich mich mit einem Buch zurückziehen, zum Leidwesen meiner Frau. Themen wie Psychologie, Esoterik aber auch zeit- und gesellschaftskritische Bücher finden sich in meiner kleinen Bibliothek wieder. Aber mit so brisanten Themen wie Geheimgesellschaften und Freimaurerlogen hatte ich zuvor keinen Kontakt, wohl aber einen sechsten Sinn. Als ich den obigen Text das erste Mal durchlas, glaubte ich die Geschichte Dr. Hamers und die unsere vor mir liegen zu haben und ein weiterer Mosaikstein war gefunden, um das Geschehene der vergangenen Monate erklären zu können.

Es gibt Schriften, welche bereits vor hundert Jahren alle Weltkriege, den europäischen Einheitsstaat und die Einheitswährung vorhersagten. Man kann davon ausgehen, dass die Verfasser dieser Schreiben nicht in die Zukunft schauen, diese aber sehr wohl lenken konnten.
Viele von Ihnen, verehrte Leser, mögen dies nicht für möglich halten. Nun, ich hielt es schon für möglich, jetzt aber bin ich mir ziemlich sicher.

Im Verlaufe unserer Geschichte musste ich auf viele Ungereimtheiten eine Antwort finden. Wieso dürfen wir nicht unseren gewählten Weg gehen? Wieso polemisieren wirklich fast alle Medien? Wieso wird die Neue Medizin unterdrückt? Wieso halten Politiker nicht ihre Versprechen? Wieso dürfen andere Schulmediziner nicht die orthodoxe Onkologie kritisieren? Wieso so viele Lügen und Widersprüche? Wieso so viel Druck und Machtdemonstration?
Ich war regelrecht über die Freimaurer gestolpert. Ich hatte sie nicht gerufen!

Ich las und hörte viel von Nichtfreimaurern über die Freimaurerei, aber auch von Freimaurern über sich selbst. Eines musste ich erkennen: Die Freimaurerei ist eine Glaubensvereinigung! Um sie mit ihren eigenen Polemiken zu bezeichnen: Sie ist eine Sekte! Und sie ist erschreckend groß. Ihre Wurzeln reichen weit über Jahrtausende in die Vergangenheit zurück. Immer hatte sie die Überzeugung, die Menschen lenken und führen zu müssen. Wenn man jetzt in die Welt hinausblickt, kann man ihre Werke nur schwerlich übersehen.
Aber ich bin bei weitem kein Fachmann auf diesem Gebiet der Logen und Brüderschaften, will es auch gar nicht sein. Es wäre sinnlos und reine Energieverschwendung sich gegen diese Wand der Sektiererei zu stellen. Wozu auch? Sie führen sich selbst in ihren eigenen Abgrund.

Jeder muss für sich selbst entscheiden, sich auf die gleiche Stufe mit den Logenbrüdern hinab zu begeben und einen offenen Kampf zu führen, oder aber seiner inneren Bestimmung gehorchend nach einer Vervollkommnung seiner Seele zu trachten.
Von einer völligen Ignoranz beider Seiten würde ich allerdings als ehemaliger Atheist abraten. Man kann nicht den Schlüssel zu einer persönlichen Weiterentwicklung mit verschlossenen Augen finden.

Man muss im Leben immer eins und eins zusammenzählen können und die Kontrolle der Rechnung muss das Ergebnis bestätigen. Alle gesetzten Schritte und alle getroffenen Entscheidungen muss man bedingungslos selbst verantworten können. Niemals sollte oder kann man eine selbst verursachte Schuld, anderen zuschieben. Dem göttlichen Gesetz von Ursache und Wirkung kann sich niemand, auch kein Freimaurer entziehen. Und hier liegt auch deren großer Irrtum, aber auch die göttliche Gerechtigkeit.

Nicht nur nach außen darf man horchen, die innere Stimme aus dem Herzen ist es, der wir folgen müssen. Das Heil außen zu suchen, ist müßig, wahres Heil kann man nur durch sich selbst erfahren. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für die körperliche Heilung. Den Schlüssel finden wir in uns selbst. Niemals werden wir wegen unserer Sünden, wir werden durch unsere Sünden bestraft.

Erikas Tagebuchnotizen:
Olivia klagt über schmerzende Mundwinkel. Sie kostet ein wenig von meiner mitgebrachten Lasagne. Elisabeth und Alexander spielten mit Olivia im Zimmer.

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